Die Struktur des Systems – Wie SCHLOGK aufgebaut ist
SCHLOGK ist kein loses Sammelsurium von Gedanken und auch kein starres Regelwerk. Es ist ein bewusst konstruiertes System, das ein Jahr lang Orientierung gibt, ohne die natürliche Entwicklung zu behindern. Die Struktur ist klar genug, um Halt zu geben, und offen genug, um Wachstum zu ermöglichen.
Dieses System besteht aus mehreren Ebenen, die ineinandergreifen: der Jahresrahmen, die zwölf Phasen, die täglichen Impulse, die Grundprinzipien und der Prozess der Reflexion. Zusammen bilden sie ein lebendiges, flexibles und dennoch präzises Gerüst.
1. Der Jahresrahmen – 365 Tage als Fundament
Die Basis des Systems ist ein klar definierter Zeitraum: ein Jahr. Dieser Rahmen ist nicht zufällig gewählt. Ein Jahr ist lang genug, um echte Veränderung zu ermöglichen, und kurz genug, um fokussiert zu bleiben.
- Beginn und Ende sind klar definiert
- Jeder Tag ist ein Baustein
- Der Rhythmus entsteht aus der Zeit selbst
Der Jahresrahmen ist das stabile Fundament, auf dem alles andere aufbaut.
2. Die zwölf Phasen – Der natürliche Entwicklungsbogen
SCHLOGK gliedert das Jahr in zwölf Phasen, die jeweils eine bestimmte Qualität repräsentieren. Diese Phasen sind keine Kapitel, sondern Entwicklungsräume.
Sie folgen einem organischen Bogen:
- Anfang
- Orientierung
- Struktur
- Wandel
- Wachstum
- Mitte
- Kreativität
- Tiefe
- Neustart
- Fokus
- Erkenntnis
- Abschluss
Jede Phase hat ihre eigene Dynamik – und zusammen bilden sie den vollständigen Jahreskreis.
3. Die täglichen Impulse – Der Motor des Systems
Der tägliche Impuls ist das Herzstück von SCHLOGK. Er ist kurz, ehrlich, roh – ein Moment der Beobachtung oder Reflexion.
- ein Gedanke
- eine Beobachtung
- eine Erkenntnis
- ein Muster
Diese täglichen Impulse erzeugen Kontinuität und machen die Entwicklung sichtbar.
4. Die sieben Grundprinzipien – Der innere Kompass
SCHLOGK folgt sieben Grundprinzipien, die das System zusammenhalten:
- Kontinuität
- Beobachtung
- Reflexion
- Entwicklung
- Tiefe
- Authentizität
- Zeitbewusstsein
Diese Prinzipien sorgen dafür, dass SCHLOGK nicht nur strukturiert, sondern auch sinnvoll bleibt.
5. Der Reflexionsprozess – Die Transformation
SCHLOGK ist kein reines Dokumentationsprojekt. Der entscheidende Teil ist die Reflexion: das bewusste Zurückschauen, Erkennen und Verstehen.
Der Reflexionsprozess besteht aus:
- Beobachtung – Was ist passiert?
- Einordnung – Was bedeutet es?
- Verbindung – Wie fügt es sich ins Jahr ein?
- Transformation – Was verändert sich dadurch?
Erst durch Reflexion wird aus einem Jahr ein Weg.
6. Die Offenheit des Systems – Struktur ohne Starrheit
SCHLOGK ist strukturiert, aber nicht starr. Die Struktur dient der Orientierung, nicht der Begrenzung.
Das System erlaubt:
- Verschiebungen
- Wandel
- Interpretation
- persönliche Anpassung
SCHLOGK ist ein Rahmen – kein Käfig.
7. Die Gesamtarchitektur – Ein lebendiges System
Zusammengenommen ergibt sich eine klare Architektur:
- Ein Jahr als Fundament
- Zwölf Phasen als Entwicklungsbogen
- Tägliche Impulse als Motor
- Sieben Grundprinzipien als Kompass
- Reflexion als Transformationsprozess
Diese Ebenen greifen ineinander und machen SCHLOGK zu einem System, das gleichzeitig strukturiert und lebendig ist.
Fazit: Die Struktur des Systems ist die Struktur der Reise
SCHLOGK ist kein starres Modell, sondern ein bewusst gestaltetes System, das ein Jahr lang Orientierung gibt. Es verbindet Zeit, Struktur, Prinzipien und Reflexion zu einem Prozess, der Entwicklung sichtbar macht.
Die Struktur des Systems ist der Rahmen, in dem ein Jahr Bedeutung bekommt.